Was bedeutet Datenorchestrierung mit Hammerspace?
Datenorchestrierung bedeutet, dass Ihre Daten nicht manuell kopiert, verschoben oder gesichert werden müssen – diese Aufgaben übernimmt Hammerspace vollständig automatisiert. Grundlage dafür ist eine metadatenbasierte Steuerungsebene, die eine Trennung zwischen Speicherort und Datenzugriff ermöglicht.

Datenzugriff unabhängig vom Speicherort
Hammerspace arbeitet mit einem Global Namespace: Ihre Dateien sind über eine zentrale, virtuelle Struktur auffindbar – egal, ob sie lokal, in der Cloud oder an einem anderen physischen Standort gespeichert sind. Das heißt: Eine und dieselbe Datei kann an mehreren Orten gleichzeitig „präsent“ sein, ohne redundant gespeichert zu werden.
Beispiel:
Eine 200-GB-Projektdatei liegt physisch in London – wird aber per Mausklick auch in New York geöffnet. Kein Kopieren, keine Wartezeit.
Policies & Automatisierung
Die Datenbewegung geschieht regelbasiert. Über sogenannte Placement Policies legen Sie fest:
- Welche Dateien wohin verschoben werden sollen
- Welche Art von Speicher genutzt wird (z. B. SSD, NAS, Object Storage)
- Wie lange Daten aktiv verfügbar oder archiviert sein sollen
- Ob und wann Daten repliziert, gespiegelt oder gelöscht werden
Dabei greift Hammerspace auf aktuelle Metadaten zu – z. B. Dateigröße, Nutzerverhalten, Dateityp oder Zugriffsfrequenz. Ergebnis: Ihre Daten sind immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort – ohne manuelles Eingreifen.

Vorteile im Überblick
Massive Zeitersparnis
Kein manuelles Kopieren oder Scripting nötig
Performance-Boost
Daten werden „vorgeladen“, bevor der Nutzer zugreift
Kostenkontrolle
Automatisiertes Tiering optimiert die Speichernutzung
Flexibilität
Einfaches Hinzufügen neuer Standorte oder Speichersysteme
Sicherheit & Nachvollziehbarkeit
Alle Bewegungen sind protokolliert
Ein Beispiel aus der Praxis
Ein VFX-Studio arbeitet mit mehreren Teams weltweit. Dank Hammerspace können Assets zentral verwaltet und bei Bedarf „sichtbar gemacht“ werden – ohne sie ständig über das Netz zu verschieben. Die Artists arbeiten mit lokalen Performance-Profilen, die Daten bewegen sich im Hintergrund automatisch an den jeweils besten Ort.
